Rosenmontag ist ein Wissenschaft
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Rosenmontag ist ein Wissenschaft
by: Eiskito at 14.03.2009 01:22:08Schon immer habe ich mir die Frage gestellt, warum fällt der Rosenmontag immer auf einen anderen Tag und variiert dabei auch noch um viele Tage. Ein kurze Session endet bereits Mitte Februar und eine lange kann bis in die 2. Märzwoche gehen.
Jetzt werden einige Sagen ist doch logisch, Rosenmontag ist immer 6 Wochen vor Ostermontag.
Soweit sollten alle Karnevalisten schon gekommen sein und es bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Jetzt kommt aber der eigentliche Gedanke.
Auch der Ostermontag ist ein variabler Feiertag. Um festzustellen, wann Rosenmontag ist, muss ich erstmal wissen wann Ostermontag ist, und warum dieser ständig wechselt. 
Hier die Lösung:
Vorab muss ich aber noch erwähnen, dass ich versuche die Sache so einfach und kurz wie möglich zu erklären. Daher verzichte ich auf tiefgreifende, wissenschaftliche Erläuterungen.
Wir wissen, Rosenmontag ist immer genau 6 Wochen vor Ostermontag.
Die eigentliche Berechnung geht jedoch vom Ostersonntag aus, als ein Tag vorher.
Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond. Dies wurde im Jahr 325 n.C. durch das Konzil von Niccäa festgelegt. Das Osterfest kann demnach auf einen Termin zwischen dem 22. März und 25. April fallen. Die sogenannte Ostergrenze
Na toll. Wenn sich also der Rosenmontag nach dem Ostermontag richtet. Dieser sich daraus ergibt, dass er ein Tag nach Ostersonntag ist, welcher wiederum von der ersten Vollmondnacht nach Frühlingsbeginn abhängig ist, muss ich eigentlich einer ganz anderen Frage nachgehen.
Woraus ergibt sich der kalendarische Frühlingsanfang?
Des Pudels Kern liegt in dem kaum auszusprechenden Wort "Äquinoktium" 
Als Äquinoktium werden in der Astronomie gewisse Zeitpunkte der Tagundnachtgleiche genannt, und diesbezügliche astronomische Referenzpunkte (Äquinoktialpunkte) Hab ich aus Wikipedia 
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das folgendes.
Abgesehen vom uns bekannten irdischen Äquator gibt es noch einen Himmelsäquator, der um ca. 23.5° geneigt ist. Die Schnittpunkte dieser beiden virtuellen Kreise nennt man "Äquinoktium". Der Moment, an dem nun die Sonnen auf der nördlichen Halbkugel den irdischen Äquator durch den Himmelsäquator von Süden nach Norden überquert (also genau dieser Schnittpunkt) wird als "Tagundnachtgleiche" bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt sind der Tag und die Nacht ca. gleich lang. Genau dieser Tag ist der kalendarischen Frühlingsanfang, also der Grund, warum der Rosenmontag so stark variiert!
Nur zur Info. Wenn die oben beschriebene Durchquerung von Nord nach Süd verläuft, ist das der kalendarische Herbstanfang.
Meine Ausführung ist eindeutig und wissenschaftlich belegbar. Nicht das jemand glaubt, das wäre ein Scherz.
Nein, ich bin nur ein einfacher kleiner Klugscheißer. 
Viel Spaß beim Grübeln und ich bin gespannt auf eure Bemerkungen.
Gruß, Eiskito



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